• Gaby

Rückfahrt mit Hindernissen...


Heute ging's weiter auf der Rückfahrt nach Hause. Um 8.30 Uhr fuhren wir in Husum los. Richtung Itzeho überquerten wir den Nord- Ostseekanal über eine langgezogene und hohe Brücke. Müssen doch die grössten Oceanriesen unten "durchschlüpfen" können. Fast zu klein stellt man sich den Kanal vor, jedoch füllt so ein Kreuzfahrtschiff den Kanal wahrscheinlich auch in der Breite voll aus. Leider war kein Schiff in Sicht... Bis kurz vor Hamburg war der Verkehr ruhig und gut. Kurz vor dem Elbtunnel kamen wir dann in den ersten Stau. Zum Glück rollte der Verkehr jedoch immer ein wenig.

Unterwegs, auf dem Rastplatz, suchten wir uns einen Campingplatz in Kirchheim als Übernachtungsstation aus welcher ca. 50 km unterhalb Kassel liegt.

Nach mehreren Staus und langsamem vorankommen öffnete kurz vor Kassel dann Petrus die Schleusentore. Es schüttete aus Kübeln - ein sehr starkes und unwetterartiges Gewitter zog über uns. Die Strasse verwandelte sich in einen Bach. Da die Autobahn rund um Kassel eh eine Berg und Talbahn ist, blieb das Wasser zum Teil in den Senken liegen und konnte nicht mehr ablaufen. Fahren oder Schwimmen, man wusste es zum Teil nicht mehr. Auch die Frontscheibe hat sich sekundenschnell von der hohen Luftfeuchte so beschlagen, dass kein Durchblick mehr war.

Ich erwies mich dann als guter Innen-Scheibenwischer. Mit einem "Swiffer-Besen" und mit einem Putzlappen bewaffnet versuchte ich die beschlagenen Scheiben zu befreien. Wäre fast schief gegangen, ein LKW vor uns bremste ziemlich heftig und beinahe wäre ich auf dem Armaturenbrett gelandet. Die Scheibe ist in unserem WoMo nicht mit den Armen zu erreichen, da diese viel zu weit vorne steht.

Aber nicht genug, plötzlich fing es im WoMo an zu pfeiffen, was war das? Es war der Alarm-Warnton unserer hydraulischen Stützen. Auch das noch, sind die nun runter gefallen? Sofort ab der Autobahn, natürlich erst nach der nächsten Ausfahrt, Halt an einer Tankstelle und nachsehen. Aber alles im grünen Bereich, die Stützen sassen richtig. Wahrscheinlich hat das Wasser einen Sensor beschädigt, welcher die Lage der Stützen überprüft. Eine nähere Überprüfung muss nun warten, bis wir wieder zu Hause sind.

Auf einem Parkplatz bei der Tankstelle warteten wir dann, bis das Schlimmste vorbei war. Danach wieder auf die Autobahn, weiter stauen. Immer wieder und wieder. Baustellen ohne Ende und Berg- und Talbahnfahrt. Die LKW's kamen oft nur mit 40-50 kmh die Steigungen hoch und wir hinten nach, da wir mit einem Gewicht von 5 Tonnen am Berg zwar keine Probleme haben, jedoch in der Steigung von "Schleichfahrt" auf normale Geschwindigkeit ein wenig Zeit brauchen. Um den Verkehr nicht aufzuhalten, führen wir halt einfach den Lastwagen hinterher. War bei den vorherrschenden Verhältnissen eh das Beste. Habe noch nie so viele Fahrzeuge auf dem Pannenstreifen gesehen, wie während dieses Gewitters.

Dann endlich, die Ausfahrt hinter Kassel. Aber natürlich haben wir diese wieder einmal verpasst. Die Ausfahrt war plötzlich eine Einfahrt auf die Autobahn nach Berlin. Grundsätzlich nicht schlecht von der Richtung her, ich will ja sowieso wieder zurück, denn die frische Briese und die Temperatur an der Nordsee gefallen mir besser. Das hiess wieder einmal mehr, Umwege fahren und über unsere "Lisa" fluchen...

Für 500 km haben wir heute 10 Stunden gebraucht - unglaublich und gleichzeitig trauriger Rekord im vorwärts kommen.

Nordostsee-Kanal

Frachtschiff am Hamburger Hafen - viel China Ware

Gewitter unterwegs - Petrus öffnete seine Schleusen

Langsam fuhren wir dem Gewitter davon

und nun der letzte Boxen Stopp in Kirchheim auf dem Camping See Eck bevor es morgen definitiv nach Hause geht


2 Ansichten

NAm aturcamping am Schlosspark, Lübbenau, Spreewald

Schöner Platz direkt an den Fliessen in Lübben

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Januar 2016 - Gaby Häner

Camping Galsklint, Middelfart

wunderschöner Platz auf verschiedenen Ebenen angelegt. Dark $ky Aerea. Sehr ruhig gelegen, Plätze

rei wählbar ohne Parzellierung. Sehr nettes und unkompliziertes Personal. Gute Infrastruktur. Super gelegen für 

Ausflüge zu den Kreidefelsen. Innerhalb von 10-15 Minuten mit dem Fahrrad erreichbar. Natur pur.