• Gaby

St. Peter Ording


Der Morgen war grau und kalt. Also packten wir unsere sieben Sachen und machten uns um 9.00 Uhr vom Acker (Campingplatz) in Büsum. Tagesetappe heute 33 km nach St. Peter Ording - deshalb alles über die Landstrasse.

Was aber noch tun bis 15.00 Uhr? Den neuen Platz können wir erst dann beziehen. Also machten wir uns auf die Suche nach dem Hafen in Büsum. Dort soll es einen Museumshafen geben. Dies habe ich mal in der Sendung „Wunderschön“ gesehen.

Ein Parkplatz für Wohnmobile war schnell gefunden nach einer Ehrenrunde durch Büsum - wenn man mal ohne Navi fährt ist es halt schwierig. Also Navi an, Parkplatz damit schnell gefunden, WoMo abstellen und den Museumshafen suchen. Also marschierten wir los und merkten nach 20 Minuten, dass wir am falschen Fingerdock sind. Wie bestellt, hält eine Bimmelbahn neben uns (für Stadtrundfahrten) und los ging`s in und um Büsum herum. Wir hatten keine Ahnung, wohin die Reise denn eigentlich geht. Die Bahn fuhr durch den Hafen und wir bekamen erklärt, dass die Fischerei heute nicht mehr ist was sie mal war. Wir erfuhren, dass heute der ganze Fang abgegeben werden muss und nach Cuxhaven oder so verfrachtet wird, wo dieser dann verkauft wird. Scheinbar bestimmt ein Holländer alleine das ganze Geschäft.

Danach fuhr die Bimmelbahn weiter nach Deichhausen, welches wunderhübsche nordfriesische Häuschen hat, das einzige Restaurant aber leider geschlossen werden musste. Dies sei das einzige Dorf, das keine Kurtaxe erhebt. Danach gab es eine Ehrenrunde in die Einkaufsmeile mit dem Hinweis, dass man mit dem Ticket bei Stolz Rabatt erhält. Neben dem Kaufhaus Stolz gab es noch Edeka, Aldi und Lidl. Tip Top für uns, so wussten wir gleich, wo wir nach der Rundfahrt hin gehen um unseren Kühlschrank wieder mal zu füllen. Seit Beginn der Reise haben wir nur weggefuttert und nichts mehr nachgefüllt - haben auch keine Läden gefunden in Holland, die an der Strasse oder unserem Weg lagen.

Dann ging es noch durch die alten und neuen Wohnquartiere in Büsum, an schmucken Kapitänshäusern vorbei und im Museumshafen war dann wieder Endstation. Genau da wollten wir ja ursprünglich auch hin. Leider war das nicht so beschaulich wie im Fernsehen, denn der Hafen ist aktuell eine riesige Baustelle. Ein paar alte Segelschiffe konnte man aber sehen.

Zurück im WoMo machten wir uns auf zur Schoppingtour. Zuerst bunkern bei Edeka, danach schoppen bei Stolz. Man hat ja immer zu wenig Kleider mit dabei.

Jetzt war bereits 13.00 Uhr und wir fuhren langsam Richtung St. Peter Ording. Kurz vorher konnten wir noch am Eidersperrwerk halten und uns diesen gewaltigen Bau anschauen. Es ist schon eindrücklich, wie so ein Wehr solch gewaltige Wassermassen aufhalten kann. Wie sieht das wohl aus, wenn die grosse Flut abgehalten werden muss? Das möchte ich ehrlich gesagt nicht erleben.

Kurz nach 14.00 Uhr trafen wir auf dem Campingplatz Rönkendorf ein und konnten direkt unsere Parzelle beziehen. Ein sehr netter Betreiber. Die Bewertungen im Internet waren nicht so berauschend aber hier hat sich durch den neuen Platzwart einiges getan. Die Sanitäranlagen sind absolut neu, WLAN vom Feinsten und die Nordsee auch nicht weit weg.

Nun ging es ans Aufbauen. Diesmal mit unserem neuen Zelt, einem „Luftzelt“. Das klappte für das erste Aufstellen recht gut, ging aber einfach etwas lange. Jetzt haben wir aber viel Platz, sogar Vorhänge hat es. Und tatsächlich muss man die Nut nur in die Kederschiene einfahren, ca. 40 mal pumpen und das Zelt steht. Das Abspannen dauert dann aber doch etwas länger.

Als ob ich noch nicht genug körperlich gemacht hätte, musste ich unbedingt noch die Nordsee sehen. Peter ging es nach dem Aufbau nicht mehr sehr gut, die Schmerzen waren wieder viel zu stark. Also machte ich mich alleine auf den Weg und war überwältigt von so viel Natur. Kaum über dem Damm endlose Salzwiesen und weit in der Ferne das Meer. Nachdem ich die Salzwiesen überquert hatte tauchte ein Sandstrand auf der überdimensional gross war. Ganz vorne am Wasser stehen Pfahlbauten, u.a. auch ein Restaurant. Die Autos kommen direkt über den Strand hierher. Dies haben wir vorher nur noch in Dänemark gesehen auf der Insel Römö.

Das ganze war sehr eindrücklich, eigentlich so, wie ich mir die Nordsee vorstelle. Nun haben wir bis Dienstag Zeit, die Gegend zu erkunden. Pfingsten kann kommen.


10 Ansichten

NAm aturcamping am Schlosspark, Lübbenau, Spreewald

Schöner Platz direkt an den Fliessen in Lübben

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Januar 2016 - Gaby Häner

Camping Galsklint, Middelfart

wunderschöner Platz auf verschiedenen Ebenen angelegt. Dark $ky Aerea. Sehr ruhig gelegen, Plätze

rei wählbar ohne Parzellierung. Sehr nettes und unkompliziertes Personal. Gute Infrastruktur. Super gelegen für 

Ausflüge zu den Kreidefelsen. Innerhalb von 10-15 Minuten mit dem Fahrrad erreichbar. Natur pur.