Januar 2016 - Gaby Häner

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Camping Galsklint, Middelfart

wunderschöner Platz auf verschiedenen Ebenen angelegt. Dark $ky Aerea. Sehr ruhig gelegen, Plätze

rei wählbar ohne Parzellierung. Sehr nettes und unkompliziertes Personal. Gute Infrastruktur. Super gelegen für 

Ausflüge zu den Kreidefelsen. Innerhalb von 10-15 Minuten mit dem Fahrrad erreichbar. Natur pur.

Naturcamping am Schlosspark, Lübbenau, Spreewald

Schöner Platz direkt an den Fliessen in Lübben

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Weiterfahrt ans Stettiner Haff nach Altwarp

20 Sep 2016

 

 

Heute morgen waren wir bereits um 10.00 Uhr startklar. Es zieht uns weiter, denn der Spreewald ist zwar schön, aber vor allem mit dem Kanu (was uns leider nicht vergönnt war).

Ziel ist heute Altwarp am Stettiner Haff, der östlichste Zipfel von Deutschland. Total 279 km zu fahren, also ca. 4-5 Stunden Fahrt vor uns.

 

Wir kamen gut voran, die Autobahn, trotz LKW's, sonst fast leer. Nachdem wir die Autobahn verlassen haben, lotste uns unsere Lisa durch Dörfer, Wälder und Wiesen. Irgendwann begann ich an unserem Navi zu zweifeln, was ja sonst Peter immer macht. Aber nach meinem Handy fuhren wir falsch oder einen Umweg. 

Irgendwann meinte unsere Navi dann wir seien nun da (sie haben ihr Ziel erreicht). Es war aber Mönkebude und nicht Altwarp. Dies ist zwar auch auf meiner Reiseroute, aber erst später. Vermutlich habe ich die falsche Postleitzahl eingegeben im Navi. Das hiess nachschauen und siehe da, die Postleitzahl stimmt. Altwarp hat genau dieselbe PLZ und liegt 25 km weiter östlich, dazwischen liegt noch Ueckermünde. Wie geht das denn? Haben die im Osten zu wenig Nummer zu vergeben???

 

Nicht's desto trotz schauen wir uns den Stellplatz am Hafen von Mönkebude an. Wir können ja auch hier starten und morgen nach Altwarp fahren. Dort angekommen lesen wir ein zuerst auf einem Schild, wann der Hafenmeister sein Büro geöffnet hat, und dies sind nicht sehr grosse Zeitfenster. Dann sind die Toiletten von 18.00 bis 8.00 Uhr geschlossen (und was tun nachts oder morgens vor 08:00 Uhr?? - haben ja im WoMo auch eine Toilette), eine Chemie-Toilettenentleerung gibt es nicht, was heisst, in spätestens zwei Tagen läuft die Toilette im WoMo über oder man verlässt den Platz vorher um woanders zu entleeren. Na toll. Nach einem Rundgang entscheiden wir uns, hier bleiben wir nicht, steigen wieder ins WoMo unter verwunderten Blicken anderer Wohnmobilisten und machen uns auf den Weg nach Altwarp. Navi mit Altwarp  gefüttert. Und wir haben es auch gefunden. 

 

Der Platz in Altwarp ist schön, grosse Parzellen, einen Hafenwart gibt es ebenfalls und er ist auch da. Eine Ver- und Entsorgungsstation gibt's mit Schlüssel gegen Pfand. Dann ergattern wir uns noch einen schönen Platz mit Sicht auf das Haff. 

 

Nach einer kurzen Pause mache ich mit dem  Velo eine Rundfahrt durch das Dorf und den Hafen. Vis à vis sieht man Polen - zum greifen nahe. Hier ist man wirklich weit weg von allem. Eigentlich wollten wir unseren Blog füttern, doch siehe da, Internet ist hier noch ein Fremdwort. Der Hafenmeister erklärte uns, dass es früher mal so etwas gegeben hat, aber das lief nicht lange und seither haben die Altwarper kein Internet mehr. Peter konnte das nun wirklich nicht fassen. Einen Ort ohne Internet war für ihn unvorstellbar. Für ihn war klar, morgen geht es weiter. Vielleicht haben dort die Polen das "Internet" (wie so vieles anderes) eines schönen Tages einfach auch mitgenommen?? :-)) Auch SMS zu schreiben war fast nicht möglich da einfach fast kein Empfang vorhanden war. Bis dahin ist die deutsche Telekom wohl noch nicht ganz vorgestossen. Oder vielleicht sind wir wirklich einfach zu stark abhängig von den modernen Medien?? Auf jeden Fall in Altwarp geht diesbezüglich gar nichts, rien, nada, usw.

 

Dafür war es ruhig, so ruhig dass ich wieder mal mein eigenes Blut im Kopf rauschen hörte. Das muss man auch erst mal aushalten, gar nicht so einfach. Irgendwie komisch, da wünscht man sich die totale Ruhe und wenn man sie hat, ist es to much. 

 

Die Nacht war - wie könnte es auch anders sein - ruhig. Trotzdem habe ich schlecht geschlafen, und das ohne Umwelteinsrahlung von WLAN und Co. Am Morgen bin ich dafür sehr früh aufgestanden und habe einen tollen Sonnenaufgang fotografieren können.

 

Bereits um 10 Uhr waren wir wieder unterwegs. Mönkebude lasen wir nun definitiv aus und fahren direkt nach Usedom. Dort habe ich  mir einen Platz ausgesucht welcher ebenfalls äusserst ruhig liegen soll, mal schauen, ob wir dies aushalten werden. Also auf den Weg zurück in die "Zivilisation" der Kommunikation.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tags: Rügen, Thiessow, Rügenmarkt

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