Morgen Sonntag heisst es dann "adjö sverige - kanske tillbaka en annan mak" ...


Nein, ich habe in der Zwischenzeit kein schwedisch gelernt. Im Gegenteil... alles was ich lese, habe ich nach zwei Minuten wieder vergessen. Nichts vom Gelesenen bleibt in Erinnerung ausser Mjölk = Milch. Habe gegen Ende unseres Schwedentrips endlich ganz normale Milch gefunden. War eine lange Expertimentierzeit bis mein Gaumen dieses Getränk auch als Milch angenommen hat. Habe noch nie so viele verschiedene Arten von Milch gekostet. ;-))

Das war die richtige Milch - nächstes mal weiss ich es besser.

Was nehmen wir sonst noch mit von Schweden? Viel Wind, sehr abwechselndes Wetter, freundliche Leute und viiiiiiel Natur. Sicherlich ein sehr schönes Land, aber nicht ganz unsere "Geschmacksrichtung". Alle "Schwedenliebhaber", die nun aufschreien, mögen uns verzeihen. Ist halt wie mit allem im Leben. Jeder hat seine persönlichen Vorlieben und findet was anderes das schönste der Welt. Wir sind froh, dass es auch so ist. Sonst wären alle Leute immer am selben Ort und das wäre sehr schade. Trotzdem wollen wir noch immer einmal Stockholm näher erkunden. Dies aber nicht mehr mit dem WoMo, sondern als Städtetrip irgendwann in näherer Zukunft.

Was mir ganz bestimmt sehr positiv aufgefallen ist auf all unseren Strassenkilometern; die Schweden sind sehr rücksichtsvolle Autofahrer, halten sich exakt an die Tempolimiten (Bussen sind wahnsinnig teuer in Schweden) und halten immer sehr grossen Abstand. Auch bei Lastwagen, die gut und gerne mit 90 Sachen über die Strassen donnern, die Schweden überholen nicht. Das Gegenteil ist der Fall bei Gegenverkehr - da muss jeder selber schauen, dass er sich retten kann. Ein Schwede hält einfach geradewegs auf das Hindernis zu. Ansonsten kein Vergleich mit der Schweiz und/oder Deutschland, wie ruhig und besonnen dort der Verkehr läuft. Die Schweden haben beim Fahren sprichwörtlich die Ruhe weg. Ich glaube, dort könnte man bei allen Autos die Hupen ausbauen - braucht in Schweden kein Mensch.

Gaby: Auch ich finde Schweden schön, aber es hat mir immer etwas gefehlt, ich kann nicht genau erklären was. Der Funke ist nicht *rübergesprungen". Die Sprachbarriere war sicher hinderlich, mit Deutsch kommt man in Schweden nicht weit. Dafür sprechen alle Englisch, und diese Sprache spreche ich sehr schlecht, aber das ist mein Problem. Schon an der Tankstelle verstand ich nur ????. Der Automat begrüsst einen in schwedisch und führt einen auch durch das Programm. Eine echte Herausforderung bis das erste Mal Diesel kam. Das Essen war ebenfalls nicht Mein's. Das Einkaufen machte keinen Spass. Ich freue mich, wieder frisches Obst und Salat zu essen. Das gibt es dort entweder in schlechter Qualität (muss sofort gegessen werden sonst ist es nicht mehr geniessbar) oder gar nicht.

Die Landschaft ist oft traumhaft. Du fährst Kilometer lange durch Wälder, dazwischen immer stahlblaue Seen, Mitten in dieser Einsamkeit kleine Schwedenhäuser und Höfe. Die Schwedenhäuser die liebe ich echt, die sind ein Traum.

Jetzt kurz vor Midsommer ist niergends etwas los. Auf den Campingplätzen sind die Restaurants geschlossen, jede Badeanstalt ist geschlossen, in den kleinen Städtchen und Dörfern hat nichts geöffnet. Man könnte meinen, man wäre im tiefen Herbst.

So, und nun geht's über die Öresundbrücke nach Dänemark, dort einmal von Nord nach Süd zum Fährhafen in Rodbey und dann rüber auf die Insel Fehmarn. Irgendwo dort werden wir im Laufe des Sonntags dann ankommen.


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NAm aturcamping am Schlosspark, Lübbenau, Spreewald

Schöner Platz direkt an den Fliessen in Lübben

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Januar 2016 - Gaby Häner

Camping Galsklint, Middelfart

wunderschöner Platz auf verschiedenen Ebenen angelegt. Dark $ky Aerea. Sehr ruhig gelegen, Plätze

rei wählbar ohne Parzellierung. Sehr nettes und unkompliziertes Personal. Gute Infrastruktur. Super gelegen für 

Ausflüge zu den Kreidefelsen. Innerhalb von 10-15 Minuten mit dem Fahrrad erreichbar. Natur pur.