Ritt ├╝ber Stock und Stein auf die Insel Poel


Unser Stellplatz auf der Insel Poel

Timmendorfer Strand

Timmendorfer Strand

... und alle ausserhalb der 3 Meterzone schwimmen am Strand entlang... ­čśä­čśä

Leuchturm Timmendorf

Hafenblick

In der Nacht auf Montag hat es mal so richtig geregnet. Am Morgen war aber bereits wieder sonnig und warm, d.h. schw├╝lwarm - st├Âhn - ├Ąchz ­čśą.

Bereits am Morgen um 9.45 Uhr starteten wir, da wir alles schon gestern "trocken" abgebaut haben. Ziel w├Ąre L├╝beck gewesen, haben wir aber ausgelassen, da eine Stadtbesichtigung bei 30 Grad nicht unser Ding ist. Wir entschieden uns f├╝r die Insel Poel, denn am Meer ist es meist nicht so heiss, da Wind ­čĹŹ­čĹŹ. Also "Lisa" gef├╝ttert und los gingÔÇśs.

In L├╝beck kam ich auf die glorreiche Idee noch zu KarlÔÇśs (alles Erdbeer oder was??) in Warnsdorf zu gehen, ist ganz in der N├Ąhe von L├╝beck. Peter hat gleich die "Lisa" neu programmiert, jedenfall versucht... Die Adresse gab es gar nicht im Navi. W├Ąhrenddessen wusste Peter auch nicht mehr wo es lang geht und so drehten wir einige Ehrenrunde durch gef├╝hlte 100 Einfamilienhausquartiere in L├╝beck mit Strassen wie Radstreifen und links und rechts parkiereten Autos. Enger gings fast nicht mehr und wir h├Ątten um ein Haar neue Spiegel gebraucht. Irgendwann hat unsere "Lisa" dann Ratekau gefunden - die offizielle Adresse von Karls "Erbeer-Paradies".

In Ratekau angekommen navigierten wir mit dem Handy-App in der Hoffnung, besser zum Ziel zu gelangen. Dies f├╝hrte uns aber ├╝ber Stock und Stein auf Strassen und Waldwegen, die man eigentlich nicht mehr als solche bezeichnen kann. Teilweise gerade mal 1.5 Auto breit und das bei ziemlich heftigem Gegenverkehr. Das war eine ziemlich anstrengende Fahrt an oder ├╝ber der Bordsteinkante, oder besser gesagt dem Strassengraben entlang. Zum Gl├╝ck hat unser WoMo hinten Zwillingsr├Ąder. So blieb eines immer auf der Strasse. Nach ca. 15 km kamen wir dann bei KarlÔÇśs an - war dann doch in Warnsdorf.

Also rein dort und Kissen suchen. Leider gab es genau diese Kissen nicht. Hat sich also toll gelohnt, diesen h├Âllischen Umweg zu fahren ­čś×. Daf├╝r genehmigten wir uns ein feines Zmittag dort (Nationalgericht des Nordens - SchniPo XXXL mit Cola) und schlenderten noch ein wenig durch die Verkaufsfl├Ąchen. Immer wieder sch├Ân zu sehen, was es so alles maritimes und erdbeeriges gibt. Denn KarlÔÇśs ist ein Erlebnis- und Erdbeerhof. Der Geschmack ist so intensiv, dass pl├Âtzlich in jedem ein starkes Fluchtgef├╝hl aufsteigt. Dem sollte man dann auch nachgeben und gehen, bevor was anderes nachgibt ­čśë­čś».

Danach ging es zum Gl├╝ck nicht mehr die ganze Strecke zur├╝ck und wir fanden passable Strassen. Kaum hatten wir die Grenze zu Mecklenburg ├╝berquert (steht auf einem Schild), fanden wir makellose Strassen. Wie ├╝berall in der ehemaligen DDR sind diese neu gemacht. Das ist auch immer wieder das, was wir von den Westdeutschen zu h├Âren bekommen, dass die ganzen Gelder f├╝r den Wiederaufbau gebraucht wurden und in Westdeutschland kein Geld mehr f├╝r den Strassenbau da ist/war. Ganz unrecht haben sie ja nicht, das haben wir auf unserer Fahrt bis hierher selber festgestellt.

Nachmittags kurz vor 3 kamen wir dann auf dem Campingplatz Leuchtturm in Timmendorf auf der Insel Poel an. Aber irgendwie waren wir entt├Ąuscht. Der Platz ist sehr gut besucht, alles "quadratisch, praktisch und gut". Das Wasser sieht man auch nicht. Wir entschieden uns, hier nur eine Nacht zu bleiben und stellten uns ziemlich weit hinten auf einen Platz, wo es noch nicht viele WoMoÔÇśs hatte. Kaum eingerichtet stellten wir fest, dass der einzig grosse Baum auf dem Platz genau so plaziert ist, dass unsere SAT-Sch├╝ssel keinen Empfang hatte. Etwas sp├Ąter merkten wir auch noch, dass genau dieser "Sch...-Baum auch noch tausende kleine Fliegen beherbergte und unsere St├╝hle voll davon waren. Zudem schien die Sonne direkt unter die Markise - kein Schatten. Also Markise einziehen, Stromstecker wieder ausziehen und r├╝ckw├Ąrts in eine andere Parzelle fahren. Nun klappt es auch mit dem SAT-Empfang und den Schatten gab es auch noch dazu.

Nachdem wir uns etwas erholt hatten, machten wir noch eine kleine Velotour in den Hafen zum Leuchtturm, zum Strand und ins Hinterland. Hier ist alles sehr klein und ├╝berschaubar. Der Strand ist eng und mit vielen Strandk├Ârben bestuhlt. Ein Hinweisschild weist darauf hin, dass der Strand rund um den Strandkorb gepachtet ist und man 3 m um diesen Korb nicht gehen darf. Sowas hab ich noch nie gesehen und kommt mir auch komisch vor. Irgendwie spinnen die hier ein bisschen. Das heisst, dass Passanten schon fast nasse F├╝sse kriegen beim "promenieren" ­čĄö­čśů.

Nun ja, morgen geht es weiter. Wahrscheinlich steuern wir dann Prerow an - Riesend├╝nen mit 100-erten von Wohnwagen mitten drin im Sand. Dort m├Âchten wir dann ein paar Tage bleiben und die Umgebung erkunden. F├╝r heute ist nun Schluss - ist nun auch schon dunkel und die M├╝cken blasen zum Angriff.

Gaby am Mugge-Chl├Âpfe mit de Schuhe...


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