Vieles war auf dieser Reise anders als sonst ­čĄö!!


Als Fahrer eines ein wenig schwereren WoMo's (C1) und deshalb den (Verkehrs)-Regeln eines "Lastwagens" unterworfen, sind mir auf dieser Reise ein paar Sachen extrem aufgefallen:

Der Schwerverkehr (Anzahl LkW) hat die letzten Jahre in den von uns bereisten L├Ąndern extrem zugenommen.

Lastwagen beanspruchen in der Regel permanent 2 von 3 Autobahnspuren, was automatisch den Fluss des Verkehrs hemmt.

Da ich auch nur max. 100 km/h fahren darf und damit nur wenig schneller unterwegs bin als Lastwagen, ist das permanente ├ťberholen ganzer Konvoys sehr m├╝hsam und anstrengend.

Leider sind in dieser Kategorie auch viele "Rambos" unterwegs, die sich scheinbar nur auf ihre Gr├Âsse und Gewicht verlassen - sehr schade aber durch den Zeitdruck der Branche auch irgendwo verst├Ąndlich.

Generell sind auch die Geschwindigkeitsunterschiede auf den verschiedenen Fahrspuren manchmal sehr gross und damit auch das Risiko um ein vielfaches h├Âher. Ganz links bis 200 km/h und rechts um die 100 km/h im Schnitt.

Die Stau's nehmen stetig zu und werden immer l├Ąnger - die Geduld wird tats├Ąchlich sehr herausgefordert.

Auch der Anstand vieler Zeitgenossen hinter dem Steuer ist heute mehr und mehr sehr fragw├╝rdig ­čśÉ.

Lange Strecken zu fahren fordern heute immer mehr Konzentration und Vorsicht. Die Verantwortung gegen├╝ber anderen ist beim heutigen Verkehr viel h├Âher wie fr├╝her, weil zu viele r├╝cksichtslose PS-Bolzer auf der Strasse unterwegs sind. Ich habe auf dieser Reise gemerkt, dass ich immer weniger auf Autobahnen unterwegs bin und gerne Abschnitte auf Landstrassen fahre. Die Autobahn wird mir langsam zu hektisch ­čśą.┬á

Aber auch beim Thema Camping sieht und sp├╝rt man den Trend. Es sind immer mehr WoMo's und WoWa unterwegs, die Pl├Ątze sind heute die ganze Saison rammelvoll und stark belegt. Man sieht auch ungeheuer viele neue WoMo's unterwegs, obwohl diese ja einen Happen teurer sind als ein PW ­čĄö­čĄö. Ich jedenfalls staune, was sich heute in dieser Form der Freizeitbesch├Ąftigung zur Zeit so alles tut. Camping scheint sich zum bevorzugten Hobby zu wandeln. Auf dieser Reise mussten wir wirklich immer wieder zur Kenntnis nehmen, das die guten Pl├Ątze ohne Vorreservation nicht mehr erh├Ąltlich sind. So ver├Ąndert sich Alles immer wieder, aber nicht immer zum Besseren ­čśë.┬á

Trotzdem ist dies f├╝r uns immer noch eine der sch├Ânsten und unabh├Ąngigsten Arten zu reisen und die sch├Ânsten Ecken ├╝berall zu entdecken. Wir machen weiter, auch wenn vieles sich ver├Ąndert hat. Warum wir das tun? F├╝r uns ist dies eine Form des unabh├Ąngigen und freien Lebens. Wir entscheiden f├╝r uns selber wann es weiter geht und wohin...­čśë┬á


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